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Meilensteine der Geschichte

 125 Jahre LH

1886  

Eröffnung und Einweihung der Arbeiterkolonie Lühlerheim mit 19 Kolonisten. Zunächst entstehen ein Wohnhaus für den Hausvater, ein Werkstattgebäude mit Bäckerei und Waschküche sowie ein Stallgebäude.

Hauptgebäude 1886_1894

 

1894    

Die Wohngebäude erhalten eine Dampfheizung.

 

1900  

Bau eines Trinkwasserbrunnens und Rohleitungssystems zur Trinkwasserversorgung.

 

1911  

Grundsteinlegung zum Bau einer eigenen Kapelle anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung.

 

1912     

Einweihung der neuen Kapelle.

Kapelle 1911_1912

 

1913  

Einführung von elektrischem Licht und Kraft.

 

1914  

Während des 1. Weltkrieges geht die Zahl der Kolonisten wegen Einzugs zum Militärdienst stark zurück.

 

1931  

Die Weltwirtschaftskrise führt zu einem starken Zulauf von Kolonisten – mehr als die Einrichtung verkraften kann. Es wird eine vorübergehende Aufnahmesperre ausgesprochen.

 

1939  

Die gesamte Kolonie wird der Heeresverwaltung unterstellt. Zur Errichtung eines Flugplatzes wird das Kuratorium zur Verpachtung einer Fläche von 149 Morgen an das nationalsozialistische Fliegercorps verpflichtet.

 

1945  

Nach Kriegszerstörung der Stadt Wesel werden das Evangelische Waisenhaus, die Hohe Hausstiftung und das Marienhospital nach Lühlerheim ausgelagert. Parallel dazu wird der wirtschaftliche Betrieb wieder aufgenommen.

Kriegszerstörung 1939_1945

 

1946     

Der Kreis Wesel richtet vorübergehend ein Kreisaltenheim ein

 

1955     

Die letzen Kriegsschäden werden beseitigt.

 

1956                 

Die bestehende Anlage wird generalsaniert, diverse Neubauten kommen in den Folgejahren hinzu.

Werkhalle 1955_1956

 

1965  

Neben der Landwirtschaft wird mit industriellen Fertigungsarbeiten begonnen.

 

1971  

Bau einer Werkhalle für Industriearbeiten.

Schlosserei 1965_1971

 

1972  

Das sogenannte „Siemon-Haus“ wird als Wohnheim für Nichtsesshafte mit 42 Einzelzimmern und Aufenthaltsräumen fertig gestellt. Damit können die bisherigen Mehrbettunterkünfte aufgelöst werden.

Bau Siemonhaus 1972_1976

 

1976  

Mit der Fertigstellung einer zweiten Werkhalle stehen nun 70 Arbeitsplätze für industrielle Fertigungsarbeiten zur Verfügung.

 

1981  

Rationalisierungsmaßnahmen in der Landwirtschaft zwingen zunächst zur Verkleinerung, später zur Aufgabe der Viehwirtschaft.

Kühe vorm Stall 1981

  

1988  

Einweihung des neu errichteten Altenwohnheims mit 35 Wohnplätzen, das Haus erhält den Namen „Bossow-Haus“.

AB Bossow-Haus 1988

 

1997 

Das Ensemble Lühlerheim wird als „wichtiges Beispiel einer Arbeitersiedlung“ in die Denkmalliste der Unteren Denkmalbehörde aufgenommen.

 

Mit der Eröffnung des „Offenen Ateliers“ siedelt sich die integrativ arbeitende Gruppe „Nebelhorn“ im Lühlerheim an.

 

2000  

Durch den Umzug der Verwaltung in das ehemalige Heimleiterwohnhaus können im „Bagel-Haus“ zusätzliche Wohnmöglichkeiten geschaffen werden. Ab diesen Zeitpunkt stehen im Lühlerheim ausschließlich Einzelzimmer als Wohnunterkunft zur Verfügung.

Verwaltungshaus 2000

 

Mit der Verpachtung der bis dahin in Eigenregie bewirtschafteten Acker- und Weideflächen endet nach mehr als 110 Jahren die Landwirtschaft im Lühlerheim.

 

2002  

Durch Umbau eines ehemaligen Stallgebäudes werden sieben Kleinwohnungen (Apartments) geschaffen, in die ehemalige Bewohner zur selbständigen Lebensführung einziehen können.

Bohnekamphaus 2006

                  

2006  

Mit der Inbetriebnahme eines neu erstellten Anbaus mit 25 Wohnplätzen an das bestehende Gebäude wird das Seniorenwohnhaus „Bossow- Haus“ auf insgesamt 60 Plätze erweitert.

NB Bossow-Haus 2006

 

2011  

Fertigstellung und Eröffnung des „Landschaftsparks Lühlerheim“ mit Sinnesgarten, Mehrgenerationenpark und Bauerngarten.

Planskizze Sinnesgarten 2011

               

Mit einem großen Begegnungsfest unter dem Motto: Miteinander Leben gestalten“ feiert die Stiftung Lühlerheim ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum.


Jubiläum

 

2012  

Die Kapelle des Lühlerheims feiert ihr 100-jähriges Weihejubiläum.

 

2014 

Spatenstich für den "Ersatzneubau" des "Bossow-Hauses"

Spatenstich 2014

 

2016  

Einweihung des neuen "Bossow-Haus-Anbaus". Das Seniorenwohnhaus wird auf insgesamt 65 Plätze erweitert. Der 1987 errichtete Gebäudeteil wird für die Seniorenpflege nicht weiter verwendet und dient nun als Unterkunft der Wohnungslosen.

Bosso-Haus 2016

 

 



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