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Presseberichte

Kunstprojekt im Bossow-Haus

Triste Brandschutzwände im Bossow Haus wurden fröhlich bunt

6.12.2017 Weselerwald (pd). Anfang des Jahres 2017 entstand die Idee die Brandschutzwände der Seniorenwohnanlage Bossow-Haus farblich zu gestalten
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Begleitet und vorbereitet wurde das Projekt vom Sozialen Dienst des Hauses unter der Leitung von  Angelika Clasen. Ins Boot geholt wurde die Xantener Künstlerin Laula Plaßmann. Begonnen wurde im März 2017 im Wohnbereich Sonnenblume. Viele Gespräche führte die Künstlerin mit den Bewohnern, um das Konzept der Gestaltung zu entwickeln.


Die Lebensgeschichten der Bewohner und Bewohnerinnen sollten in das Kunstwerk einfließen. Und auch selbst Hand anlegen durften fünf Senioren. Bei den Feinarbeiten war dann die Hand von Laula Plaßmann gefragt.  Das so enstandene Werk mit zarten und fröhlichen Farben, lädt zum Verweilen und zum Entdecken ein. Bei dieser Form von Biografie- und Erinnerungsarbeit wurden besonders bei den demenziell erkrankten Bewohnern des Hauses positive Gefühle geweckt, heißt es in der Pressemitteilung.


In die Gemälde für die Wohnbereichen Kastanie und Lavendel, werden die Erinnerungen der Bewohner in abstrakten Bildern einfließen. Diese Vorgehensweise wurde gewählt um den Bewohnern der einzelnen Bereiche eine bessere Orientierung zu bieten.
Die so gestalteten Wände knüpfen an Erinnerungen an, bieten mit ihrer Gestaltung Ruhe, Erholung und Lebensfreude und stellen eine Bereicherung des Hauses dar.

Quelle: https://schermbeck-grenzenlos.de/index.php/aktuelles/6881-triste-brandschutzwaende-im-bossow-haus-wurden-froehlich-bunt

 

 

Plaßmann

Text und Bild von Helmut Scheffler, Rheinische Post, erschienen am 05.12.2017

1. Schützenfest im Lühlerheim

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Vier Stimmen so groß wie Russland

Russen

Bild: Helmut Scheffler

 

Schermbeck. Lühlerheim: Der Moskauer St. Daniels-Chor bezauberte die Bewohner des Bossow-Hauses.

Ein solches Klangerlebnis gibt es nicht alle Tage für die Bewohner des Bossow-Haues auf dem Gelände der Stiftung Lühlerheim. Hausleiterin Beate Romanowski begrüßte vier Sänger des Moskauer Chores St. Daniels, die auf dem Weg von Borken nach Koblenz im Schermbecker Ortsteil Weselerwald einen Zwischenstopp einlegten.

Das im Jahre 1990 im Moskauer St. Danilow-Kloster gegründete und seit 2001 von Dr. Vladislav Belikow geleitete vierköpfige Musikensemble lud die Zuhörer nicht nur in die Welt der russisch-orthodoxen Liturgie ein, sondern auch zu einer kleinen Reise durch die russische Volksmusik.

Das Quartett sang zu den einzelnen Gottesdienstteilen ohne Orgelbegleitung geistliche Musik der orthodoxen Kirche. Die bekannteste Weise, die von den vier in traditioneller Kosakenkleidung auftretenden Sängern als A-cappella-Gesang vorgetragen wurde, war Rimskij-Korsakoffs "Otsche nasch" (Vater unser).

Prachtvolle Stimmen, gesangtechnisch versiert eingesetzt, verbanden sich zu einem Klang, der aufs Gemüt ging. Superlative ließen sich mühelos aneinanderreihen, um die Stimm- und Tongewalt der Chorsänger zu beschreiben. Vom leisesten Piano bis hin zum kräftigsten Fortissimo, von den höchsten Tönen, die menschliche Stimmen zustande bringen können, bis zum tiefsten Bass: Das alles bescherten die Sänger ihren Zuhörern auf perfekte Art und Weise.

Zum Reigen russischer Volksweisen gehörte auch die aus dem 16. Jahrhundert stammende Klosterlegende von den zwölf Räubern um den Hauptmann Kudiar, der die von Reichen erbeuteten Werte an die Armen verteilte und schließlich als Mönch im Kloster lebte. Die atemlose Stille der Zuhörer beim Vortrag des demutsvollen "Ich bete an die Macht der Liebe", dessen russische Melodie der niederrheinische Mystiker Gerhard Tersteegen mit Text unterlegte, mündete ein in riesigen Beifall. Die Zuhörer wurden im letzten Teil der Melodie als "summendes Orchester" sogar in die musikalische Interpretation einbezogen.

Das Wolga-Lied "Es steht ein Soldat am Wolga-Strand" aus Lehars Operette "Der Zarewitsch" gehörte ebenfalls zu den Höhepunkten des intimen Chorkonzerts, ebenso wie Elvis Presleys wohl berühmteste Ballade "Love me tender" aus dem Jahre 1956. Das Quartett rundete das Konzert schließlich mit dem Lied "Abendglöckchen" ab. Dabei zeigten die Sänger noch einmal, dass wirklich jeder von ihnen ein ausgezeichneter Solist ist.

Mit dem Segenswunsch "Mnogaja ljetta" (Auf viele Jahre) beendete das Quartett schließlich seinen eindrucksvollen Auftritt - und erntete noch einmal viel Applaus.

(hs)
Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/vier-stimmen-so-gross-wie-russland-aid-1.6978022

 

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Quelle: Rheinische Post, 17.06.2017

 

 

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Quelle: Rheinische Post, 13.05.2017

 

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Quelle:http://www.lokalkompass.de/hamminkeln/leute/vom-geruestbauer-zum-streichholz-kuenstler-d740063.html, zuletzt geöffnet am 01.03.2017

 

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